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Regenrückhaltebecken am Standort "Hundewiese"

Bauvorhaben:

Der Kommunalservice Weimar errichtet ein Regenüberlaufbecken mit 6.000 m³ Speichervolumen am „Standort Hundewiese“ an der Karolinenpromenade in Weimar. Das Bauwerk dient der Zwischenspeicherung von Abwasser bei den immer häufigeren Starkregenereignissen. Es soll die Überlastung der Kläranlage in Tiefurt und damit den Eintrag von Schmutz in die Ilm verhindern.  Mit der Maßnahme setzt der Kommunalservice Weimar einen wesentlichen Baustein des Generalentwässerungsplans zur Modernisierung des Abwassernetzes um.

Das Regenüberlaufbecken wird vollständig unterirdisch angeordnet. Die Oberfläche soll nach Bauabschluss wieder als Hundesportplatz zur Verfügung stehen. Notwendige Baumfällungen und Flächenversiegelung werden ausgeglichen. Vorgesehen sind hier Ausgleichspflanzungen an der Ilm und der Abriss einer alten Halle im Hochwasserschutzgebiet des ehemaligen EOW-Geländes in Oberweimar zur Verbesserung des Hochwasserschutzes.

Am 20.07.2020 war der Baubeginn des Vorhabens, das 3 Jahre dauern soll. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 9,6 Mio. Euro.

Bautenstand 01.11.2022

Der letzte Abschnitt des Ablaufkanals ist zur Betonage vorbereitet. Damit sind die Betonarbeiten  am RÜB abgeschlossen. Weiter geht es im Inneren unseres Bauwerkes. Die Montage der Ausrüstung läuft im Verborgenen.Die Verfüllung der Arbeitsräume zwischen Bohrpfahlwand und Betonbecken schreitet ebenfalls voran. Ein paar Eindrücke aus dem Inneren des Beckens sind zu sehen.

Stand: 31.08.2022

Der Deckel ist zu. Lediglich die Einstiegsöffnungen und Schaltschränke am RÜB wird man später noch sehen. Auch die Verfüllung des Arbeitsraumes schreitet voran.

Der Notüberlaufkanal Richtung Ilm nimmt Gestalt an. Die Ufermauer zur Ilm ist abgebrochen.

Dabei war der derzeit sehr niedrige Wasserstand hilfreich.

Der sauberen und zügigen Arbeit der ausführenden Firmen ist es zu verdanken, dass keine Betonarbeiten in den Wintermonaten ausgeführt werden müssen und die Baustelle sich im Rahmen des Bauablaufplanes bewegt.

Auch das Wahrzeichen der Baustelle, der Kran, wird bald demontiert und abtransportiert.

Stand: 30.06.2022

Die Wände des RÜB sind fertiggestellt. Die Dimensionen der Beckenkammern sind beeindruckend.

Auch der 1. Abschnitt der Decke ist betoniert, der 2. Abschnitt wird geschalt und bewehrt.

Der Baukörper wird damit geschlossen. Auch die Verfüllung des Arbeitsraumes hat begonnen.

Der Notüberlaufkanal in die Ilm ist ausgehoben, die Sauberkeitsschicht ist fertig.

Stand: 31.03.2022

Die Erstellung der Wände hat begonnen. Es sind die zukünftigen Strukturen des unterirdischen Bauwerkes zu erkennen. Das Frühjahrshochwasser der Ilm haben wir schadlos überstanden. Die 3 Beckenkammern und der Pump- und Drosselschacht zur gesteuerten Weiterleitung des gesamten Abwassers von Weimar zur Kläranlage nach Tiefurt sind mittlerweile fertig betoniert. Die Außenwände und der Zulauf zum Becken werden gebaut.

Stand: 31. Januar 2022

Die Bodenplatte (80 cm mächtig) ist kurz vor Jahresende 2021 fertiggestellt worden.

Ein ganzer Tag für 1200 cbm Betoneinbau (18 Betontransporter, 2 x 52 m Betonpumpen).

Anfang 2022 konnte es mit den Schal- und Bewehrungsarbeiten für die Innenwände weitergehen.

Abschnittsweise werden die Leitwände betoniert und ausgeschalt. Dabei kommt ein elektronisches Überwachungssystem zur Feststellung der Betonaushärtung zum Einsatz.

Stand: 2. Dezember 2021

Mittlerweile sind in 2 Ebenen die Bohrpfähle abgespannt und abgedichtet; der komplette Erdaushub der Baugrube des Hauptbeckens ist abgeschlossen.

Das neue Wahrzeichen der Hundewiese, der Turmdrehkran, ist aufgestellt.

Begonnen haben auch die Schal- und Bewehrungsarbeiten der 80 cm mächtigen Bodenplatte. Diese wird noch in diesem Jahr betoniert.

Ein Teilstück des alten Parksammlers ist ebenfalls ausgewechselt worden.

Stand: 30.09.2021

Die Herstellung der Bohrpfähle ist abgeschlossen. Viele LKW mit Erdaushub haben dieBaustelle verlassen. Mittlerweile haben auch die Arbeiten zur Rückverankerung in der2. Aushubebene begonnen. Die Rückverankerung gibt der Bohrpfahlwand zusätzlichen Haltbei anstehendem Erd- und Wasserdruck.Nach Abschluss der Rückverankerung geht es dann noch mal ca. 2 m tiefer für die Boden-platte vom Hauptbecken.Die Bodenplatte ist dann in ca. 10 m Tiefe in unmittelbarer Nachbarschaft der Ilm.

Stand: 03.08.2021

Die Bohrpfahlwand für das RÜB steht kurz vor der Fertigstellung.Parallel dazu beginnt der Erdaushub der 1. Ebene für das neue Hauptbecken.Auf dieser Ebene werden die ersten Kernbohrungen für die zukünftigen Pfahlanker gesetzt.Diese Anker stabilisieren die Betonpfähle und gehen schräg bis 15 m in den Untergrund.

Stand: 25.06.2021

Ab 17.05.2021 ist schwere Bohrtechnik im Einsatz. Die Bohrpfahlwand zur Stabilisierung der ca. 6 m tiefen Baugrube vom Hauptbecken unmittelbar neben der Ilm verhindert auch den seitlichen Eintritt von Grundwasser.

Weiterhin wurde der Zusammenführungsschacht an der Fußgängerbrücke fertiggestellt und die Einbindung der Abwasserrohre vorbereitet. Später sieht man nur noch die Einstiegsöffnung.

Der Anschlussschacht an den bestehenden Hauptsammler zur zukünftigen Abwasserableitung in Richtung Kläranlage ist weitestgehend fertiggestellt.

Im März 2021 wurde der Voraushub (Herstellung der ebenen Standfläche für die Bohrpfahlerstellung) realisiert. Dafür wurden die Beprobung des Erdstoffes und die baubegleitende Kampfmittelsondierung nötig. Ebenfalls erfolgte eine Stabilisierung der gesamten Fläche. Die eigentlichen Bohrarbeiten können nach dem Vorliegen der Bodenanalyseergebnisse zur Tiefensondierung beim Hauptbecken starten.

Am Zusammenführungsbauwerk S 1 ist die Bodenplatte fertig und man kann bereits die Dimension der zukünftigen Zuleitung zum Hauptbecken erahnen.

Der provisorische Radweg ist seit dem 01.04.2021 freigegeben und ermöglicht ein sicheres Befahren am Baustellenbereich.


Die Wetterlage hat es zugelassen bis Ende 5. KW die Arbeiten 2021 fortzusetzen. Es begann der Aushub für das Zusammenführungsbauwerk S 1 und die Verlegung des Umlaufkanals.

Nach Betonage der Bodenplatte Ende 2020 erfolgten die Schal- und Bewehrungsarbeiten für die Wände des Anschlussbauwerkes an den Hauptsammler S3.

Ende der 5. KW 2021 bedrohten erhöhte Wasserstände der Ilm die Baustelle. Durch eine kurzfristige Änderung der Wetterlage blieb die Baustelle jedoch schadensfrei.

Mit Einsetzen von massiven Schneefällen und Dauerfrost ab der 6. KW wurde die Baustelle gesichert und die Tätigkeiten bis zur Wetterbesserung eingestellt.

Die Fußgängerbrücke muss voraussichtlich bis zum Sommer gesperrt bleiben.


Im Oktober wurden die Baugrubenverbaue für das geplante Zusammenführungsbauwerk S1 am Ilmufer sowie für das geplante Schachtbauwerk S3 hergestellt. Die Baugruben werden durch massive Bohrpfahlwände gesichert. Jeder Bohrpfahl hat einen Durchmesser von ca. 80 cm. Die Bohrpfähle sind mit unterschiedlichen Gründungstiefen zwischen 6 und 10 m errichtet worden.

Aktuell wird mit den Stahlbetonarbeiten zur Herstellung der geplanten Schachtbauwerke begonnen. Die Bewehrungsarbeiten der Bodenplatte am S3 werden derzeit ausgeführt. Anschließend erfolgt die Betonage der Wände. Eine besondere Herausforderung stellt hierbei dar, dass der Schacht S3 um den in Betrieb befindlichen Hauptsammler Ei-Profil 1200/1800 Beton herum errichtet werden muss. Unter Trockenwetterbedingungen werden im betreffenden Hauptsammler ca. 200 l/s Mischwasser abgeleitet. Eine Außerbetriebnahme des Hauptsammlers ist nicht möglich.

Die Inbetriebnahme des Zusammenführungsbauwerks und des Schachtbauwerks S3 erfolgt nach fertiger Herstellung des geplanten Umlaufkanals, welcher auf einer Länge von. ca 150 m in der Dimension DN 1200 errichtet wird. Die Arbeiten zur Herstellung des Umlaufkanals beginnen noch in diesem Jahr. Die Inbetriebnahme von S1, S3 und Umlaufkanal ist für das 1. Quartal 2021 geplant. Anschließend beginnen die Arbeiten zur Herstellung der Baugrube für das RÜB.