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Regenrückhaltebecken am Standort "Hundewiese"

Bauvorhaben:

Der Kommunalservice Weimar errichtet ein Regenüberlaufbecken mit 6.000 m³ Speichervolumen am „Standort Hundewiese“ an der Karolinenpromenade in Weimar. Das Bauwerk dient der Zwischenspeicherung von Abwasser bei den immer häufigeren Starkregenereignissen. Es soll die Überlastung der Kläranlage in Tiefurt und damit den Eintrag von Schmutz in die Ilm verhindern.  Mit der Maßnahme setzt der Kommunalservice Weimar einen wesentlichen Baustein des Generalentwässerungsplans zur Modernisierung des Abwassernetzes um.

Das Regenüberlaufbecken wird vollständig unterirdisch angeordnet. Die Oberfläche soll nach Bauabschluss wieder als Hundesportplatz zur Verfügung stehen. Notwendige Baumfällungen und Flächenversiegelung werden ausgeglichen. Vorgesehen sind hier Ausgleichspflanzungen an der Ilm und der Abriss einer alten Halle im Hochwasserschutzgebiet des ehemaligen EOW-Geländes in Oberweimar zur Verbesserung des Hochwasserschutzes.

Am 20.07.2020 war der Baubeginn des Vorhabens, das 3 Jahre dauern soll. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 9,6 Mio. Euro.

Bautenstand Ende Juli 2021

Stand: 03.08.2021

Die Bohrpfahlwand für das RÜB steht kurz vor der Fertigstellung.Parallel dazu beginnt der Erdaushub der 1. Ebene für das neue Hauptbecken.Auf dieser Ebene werden die ersten Kernbohrungen für die zukünftigen Pfahlanker gesetzt.Diese Anker stabilisieren die Betonpfähle und gehen schräg bis 15 m in den Untergrund.

Bautenstand Ende Juni 2021

Stand: 25.06.2021

Ab 17.05.2021 ist schwere Bohrtechnik im Einsatz. Die Bohrpfahlwand zur Stabilisierung der ca. 6 m tiefen Baugrube vom Hauptbecken unmittelbar neben der Ilm verhindert auch den seitlichen Eintritt von Grundwasser.

Weiterhin wurde der Zusammenführungsschacht an der Fußgängerbrücke fertiggestellt und die Einbindung der Abwasserrohre vorbereitet. Später sieht man nur noch die Einstiegsöffnung.

Der Anschlussschacht an den bestehenden Hauptsammler zur zukünftigen Abwasserableitung in Richtung Kläranlage ist weitestgehend fertiggestellt.

Im März 2021 wurde der Voraushub (Herstellung der ebenen Standfläche für die Bohrpfahlerstellung) realisiert. Dafür wurden die Beprobung des Erdstoffes und die baubegleitende Kampfmittelsondierung nötig. Ebenfalls erfolgte eine Stabilisierung der gesamten Fläche. Die eigentlichen Bohrarbeiten können nach dem Vorliegen der Bodenanalyseergebnisse zur Tiefensondierung beim Hauptbecken starten.

Am Zusammenführungsbauwerk S 1 ist die Bodenplatte fertig und man kann bereits die Dimension der zukünftigen Zuleitung zum Hauptbecken erahnen.

Der provisorische Radweg ist seit dem 01.04.2021 freigegeben und ermöglicht ein sicheres Befahren am Baustellenbereich.


Die Wetterlage hat es zugelassen bis Ende 5. KW die Arbeiten 2021 fortzusetzen. Es begann der Aushub für das Zusammenführungsbauwerk S 1 und die Verlegung des Umlaufkanals.

Nach Betonage der Bodenplatte Ende 2020 erfolgten die Schal- und Bewehrungsarbeiten für die Wände des Anschlussbauwerkes an den Hauptsammler S3.

Ende der 5. KW 2021 bedrohten erhöhte Wasserstände der Ilm die Baustelle. Durch eine kurzfristige Änderung der Wetterlage blieb die Baustelle jedoch schadensfrei.

Mit Einsetzen von massiven Schneefällen und Dauerfrost ab der 6. KW wurde die Baustelle gesichert und die Tätigkeiten bis zur Wetterbesserung eingestellt.

Die Fußgängerbrücke muss voraussichtlich bis zum Sommer gesperrt bleiben.


Im Oktober wurden die Baugrubenverbaue für das geplante Zusammenführungsbauwerk S1 am Ilmufer sowie für das geplante Schachtbauwerk S3 hergestellt. Die Baugruben werden durch massive Bohrpfahlwände gesichert. Jeder Bohrpfahl hat einen Durchmesser von ca. 80 cm. Die Bohrpfähle sind mit unterschiedlichen Gründungstiefen zwischen 6 und 10 m errichtet worden.

Aktuell wird mit den Stahlbetonarbeiten zur Herstellung der geplanten Schachtbauwerke begonnen. Die Bewehrungsarbeiten der Bodenplatte am S3 werden derzeit ausgeführt. Anschließend erfolgt die Betonage der Wände. Eine besondere Herausforderung stellt hierbei dar, dass der Schacht S3 um den in Betrieb befindlichen Hauptsammler Ei-Profil 1200/1800 Beton herum errichtet werden muss. Unter Trockenwetterbedingungen werden im betreffenden Hauptsammler ca. 200 l/s Mischwasser abgeleitet. Eine Außerbetriebnahme des Hauptsammlers ist nicht möglich.

Die Inbetriebnahme des Zusammenführungsbauwerks und des Schachtbauwerks S3 erfolgt nach fertiger Herstellung des geplanten Umlaufkanals, welcher auf einer Länge von. ca 150 m in der Dimension DN 1200 errichtet wird. Die Arbeiten zur Herstellung des Umlaufkanals beginnen noch in diesem Jahr. Die Inbetriebnahme von S1, S3 und Umlaufkanal ist für das 1. Quartal 2021 geplant. Anschließend beginnen die Arbeiten zur Herstellung der Baugrube für das RÜB.