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Probensaal Staatskapelle

Projektziel

Der Stadtrat hat im November 2017 nach intensiver Beratung den Bau eines Probensaales für die Staatskapelle Weimar des Deutschen Nationaltheaters beschlossen.

Die Staatskapelle probt derzeit in einer angemieteten, baulich verschlissenen Turnhalle. Nach einem geeigneten Probensaal wird seit mehr als 10 Jahren gesucht. Benötigt wird ein Standort, der neben dem eigentlichen Probensaal auch Stimm- und Garderobenräume für die Musiker und Chormitglieder sowie Lagermöglichkeiten für Instrumente bereitstellt.

Nach einem intensiven Abstimmungsprozess zur Standortfindung war eine Machbarkeitsstudie zur Errichtung eines Probensaals an der Ettersburger Straße 63 in Auftrag gegeben worden. Der Lösungsvorschlag sieht einen Anbau an die bestehende Redoute und die darin befindliche Probebühne vor. Damit können räumliche Synergieeffekte genutzt werden.

Entwurf und bauliche Konzeption

Die vorliegende Planung umfasst Umbaumaßnahmen, vor allem im Untergeschoss, des Bestandsgebäudes der Redoute (ehemaliges Haus der Offiziere, jetzt Probebühne) und den Neubau eines Probesaals. Dem Projekt vorausgegangen sind Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude, die im April 2016 abgeschlossen wurden. U.a. erfolgte die Sanierung der Innenräume, Brandschutzmaßnahmen, eine Ertüchtigung der Erschließungs- und Verkehrswege und eine Erneuerung der haustechnischen Anlagen. Im Jahr 2017 schloss sich eine aus ökologischer und ökonomischer Sicht dringend notwendige energetische Sanierung des Bestandsgebäudes an.
Errichtet wird nun ein massiver Anbau östlich an das vorhandene Gebäude der Redoute. Durch den vorgestellten Erweiterungsbau rückt der Gebäudekomplex bis an die Ettersburger Straße heran. Der zentrale überhöhte Saalkörper des Anbaus wird von den dienenden Räumen (Einspielzimmer, Tonstudio, WC’s und Flure) auf Ebene des Untergeschosses umgeben. Diese werden mit einer Geschosshöhe von rund 3,20 m teilweise unter der Geländeoberfläche angeordnet.
Das Bauvorhaben mit prognostizierten Gesamtkosten in Höhe von 5,7 Mio. € wird zu 79 % vom Freistaat Thüringen gefördert. Die Bauarbeiten sollen in 2018 beginnen und in 2020 abgeschlossen werden.