Projekte zum Themenschwerpunkt Wasser

Brunnennacht

Am 16. Mai 2009 finden zur Brunnennacht folgende Veranstaltungen statt:  

14 Uhr, Schlosspark Belvedere
Wasser, die Seele der Landschaft
Führung zu den historischen Wasseranlagen im Park Belvedere, mit Christine Dornaus, Klassik Stiftung Weimar; Treffpunkt: Schloss Belvedere

17 Uhr, Marktplatz
Seit 125 Jahren: Wasser "frei Haus"
Schauvorführung des Wasserversorgungszweckverbandes Weimar mit Gelegenheit zum Probieren                              

Innenstadt
Brunnen als Orte der Kommunikation
Erleben Sie "Märchenbrunnen", "Wunschbrunnen", schauen Sie zu, wenn schmutzige Wäsche gewaschen wird oder erfahren Sie Wissenswertes bei einer Brunnenführung. Mit Beginn der Dämmerung wird einigen Brunnen „ein Licht aufgehen" und andere werden „Farbe bekennen“.


Phantombrunnen

Kennen Sie noch den Blütenbrunnen, den Seminarbrunnen, den Groschbrunnen oder vielleicht den Brunnen in der Schlossgasse? Über 40 Brunnen sind in den letzten 100 Jahren aus dem Stadtbild von Weimar verschwunden oder haben ihren Standort gewechselt. Viele dieser Brunnen waren nicht nur Wasserschöpfbecken, sondern auch kleine Kunstwerke und Orte der Kommunikation. Im Rahmen der „Entente Florale Europe 2009 – Weimar bunt für Europa“ ist die Idee entstanden, einige dieser verschwundenen Brunnen wieder sichtbar zu machen. Plötzlich werden für mehrere Wochen „Phantome“ in verschiedenfarbigen Umrissen die einstigen Standorte im Weimarer Stadtgebiet markieren bis sie eines Tages genauso plötzlich wieder verschwinden.



Herein in die gute (Brunnen)Stube

Die zahlreichen Brunnen in der Weimarer Innenstadt begeistern und erfreuen die Menschen zu jeder Jahreszeit, ob im Sommer als erfrischende Oase oder im Winter mit skurrilen Eisgebilden. Doch kaum jemand weiß, woher das Wasser der Brunnen eigentlich kommt. Etwa aus dem öffentlichen Trinkwassernetz? Oder handelt es sich um ein Kreislaufsystem? Der Großteil der Weimarer Brunnen wird mit Wasser aus den Brunnenstuben im Rabenwäldchen bzw. dem Kirschbachtal versorgt. Einst als geschützter Landschaftsbestandteil unter Schutz stehend, ist die Fläche des Rabenwäldchens heute Rückzugsort für so manchen Jugendlichen oder spielende, die Natur entdeckende Kinder. Daher entstand die Idee, das Umfeld der Brunnenstuben künstlerisch und spielerisch aufzuwerten und es so erleb- und begreifbar zu machen.

Auf Balancierbalken können Groß und Klein das Wäldchen spielerisch entdecken. Ein Holzsteg verbindet die Brunnenstuben miteinander. Holzpodeste bieten Platz für Verschnaufpausen und Information. Flächige Blaustern-/ und Schneeglöckchenpflanzungen sorgen für den farblichen Überraschungseffekt im Frühjahr.



Wasserschöpfbecken auf dem Hauptfriedhof

Bevor das Kind in den Brunnen fällt – mit Wasser und Bürste gegen den Zahn der Zeit.

Die Wasserschöpfbecken auf dem Weimarer Hauptfriedhof sind in ihrer gestalterischen Vielfalt einzigartig. Kein Becken gleicht dem anderen! Sie sind jedoch nicht einfach nur Wasserschöpfbecken, sondern auch Orte der Begegnung und Kommunikation. Ihre Vielfalt gilt es zu erhalten, sei es durch einfache Reinigungsmaßnahmen, bei denen man auch selbst Hand anlegen darf, oder durch finanziell aufwendigere, restauratorische Maßnahmen. 2008 erfolgten bereits zwei Arbeitseinsätze mit freiwilligen Helfern, die den hartnäckigen Ablagerungen zu Leibe rückten und den Wasserschöpfbecken zu neuem Glanz verhalfen. Dieses Jahr sind ebenfalls zwei Aktionen geplant. Wer etwas über die Entstehung der Wasserschöpfbecken weiß, oder spannende Geschichten über sie erzählen kann, meldet sich bitte beim Team Entente Florale.


 
 
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