18.06.2012 | Meldung | Von: Stabsstelle Kommunikation und Protokoll
"Gemeinsam lernen – zusammen leben"

Das Mehrgenerationenhaus Bürgerzentrum Weimar-Schöndorf wird eines von drei Schwerpunkthäusern bundesweit: Im Rahmen des Aktionsprogramms "Mehrgenerationenhäuser II" wurde es für die Förderung als Schwerpunkthaus im Arbeitsfeld "Integration und Bildung" ausgewählt.
Die Wahl der Einrichtung im Weimarer Ortsteil Schöndorf fiel durch die Verantwortlichen in Berlin mit Blick auf die bisher geleistete Arbeit sowie die Perspektiven für die kommenden Jahre. Damit wird dem Haus neben einer zusätzlichen fachlichen Begleitung auch eine besondere Aufmerksamkeit deutschlandweit zu teil – eine Entscheidung, die nicht nur die Einrichtung und den Träger des Hauses, die Förderkreis JUL gGmbh, erfreut. Die Stadt Weimar, vertreten durch Oberbürgermeister Stefan Wolf, die mit ihrer Kofinanzierung das Haus seit Beginn des Jahres finanziell intensiv begleitet, unterstützt diese Entwicklung.
"Integration und Bildung" – zwei Schlagworte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Miteinander in der Kommune maßgeblich bestimmen. "Integration und Bildung" – das ist daher auch einer von vier Themenschwerpunkten im Aktionsprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. "Integration und Bildung" – das ist ebenso bestimmender Arbeitsschwerpunkt vor Ort im Mehrgenerationenhaus Bürgerzentrum Weimar-Schöndorf. Bildungsangebote für alle Generationen sowie die Integration aller Bürger in die soziale Gemeinschaft stehen hier täglich auf dem Arbeitsplan.
Verschiedene Projekte wurden auf den Weg gebracht
Die Förderkreis JUL gemeinnützige GmbH ist anerkannter Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe und seit mehr als 20 Jahren im Bereich der Bildung und Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen tätig. Bereits mit der ersten Interessenbekundung für das Projekt ist durch das weitreichende Know-How des Trägers ein deutliches Profil zugunsten von Bildungsangeboten und Förderung der Integration in Arbeit und Gesellschaft gesetzt worden. Verschiedene Projekte wurden in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht, z.B. "Senioren coachen Schüler", Mütter erhalten Unterstützung in Erziehungs- und Alltagsfragen, Kinder können altersgerechte und entwicklungsfördernde Freizeitangebote besuchen. In einem großen Netzwerk mit Akteuren des Ortsteils und der Stadt werden die Angebote fortlaufend weiterentwickelt, neue Tätigkeitsfelder kommen hinzu.
Mit der Wahl zum Schwerpunkthaus im Aktionsprogramm bietet sich dem Haus nun die Möglichkeit, die Arbeit vor Ort durch fachlich-methodisches Wissen aus dem Bundesprogramm zu bereichern und mit Unterstützung der Unternehmensberatung Rambøll Management passgenaue Lösungen für die täglichen Aufgaben zu erhalten. In Vor-Ort-Besuchen wird die Entwicklung des Hauses durch den Bund intensiv begleitet und es werden wertvolle Hinweise ausgetauscht. Parallel dazu gibt das Mehrgenerationenhaus Bürgerzentrum Weimar-Schöndorf auch auf bundesweiten Tagungen seine Erfahrungen weiter, berät und unterstützt andere Einrichtungen.
Mit der Auswahl zum Schwerpunkthaus rückt die Einrichtung ins besondere Blickfeld des Bundesministeriums in Berlin, die Entwicklung hier wird mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt werden – eine spannende Zeit für das Haus aus dem Weimarer Ortsteil Schöndorf.