27.12.2012 | Mitteilung | Von: Stabsstelle Kommunikation und Protokoll

Podiumsdiskussion mit der Bahn im "mon ami"

Das Bündnis "Nächster Halt Weimar" kämpft für eine gute Anbindung der Klassikerstadt an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn (Foto: Candy Welz)

Das Bündnis "Nächster Halt Weimar" fordert auch nach 2015 eine direkte und regelmäßige Anbindung Weimars an den Fernverkehr. Diese Position wird das Bündnis, dem neben zahlreichen Institutionen auch die Stadt Weimar angehört, am Dienstag, 8. Januar 2013, um 17 Uhr in einer öffentlichen Podiumsdiskussion im "mon ami" nachdrücklich erneuern.

Die bislang von Land und Deutscher Bahn vorgeschlagenen Konzepte reichen nicht aus und sind aus Sicht des Bündnisses nicht dazu geeignet, Weimar entsprechend seiner Bedeutung und Aufgaben an das Fernverkehrsnetz anzuschließen. Das Bündnis lädt deshalb alle Betroffenen und Interessierten zu dieser Veranstaltung ein. Zu Gast ist u.a. Volker Hädrich, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Thüringen. Er wird das sogenannte "Integrierte Verkehrskonzept Thüringen 2015" vorstellen. Im Podium sitzen als Vertreter des Bündnisses der Oberbürgermeister Stefan Wolf und Matthias Altmann, Gewerkschaftssekretär der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft. Moderiert wird die Veranstaltung von Professor Christoph Stölzl, Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt und gleichzeitig einer der Sprecher des Bündnisses.

Die Mitglieder des Aktionsbündnisses fordern nachdrücklich eine direkte und regelmäßige Anbindung Weimars an den Fernverkehr. Das Versprechen zu einem komfortablen S-Bahn-ähnlichen Ausbau des Regionalverkehrs allein reicht für eine Stadt wie Weimar nicht aus. Das Umsteigen in Nahverkehrszüge am Erfurter Hauptbahnhof ersetzt nicht die direkte Anbindung an die Großstädte außerhalb Mitteldeutschlands. Deshalb fordert das Weimarer Bündnis nachdrücklich einen ICE-adäquaten Fernverkehr für die Kulturstadt.

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